EU-Projekt Fehmarn Belt Innovation: Kick Off Event in Dänemark

Im Rahmen des neuen EU-Projektes Fehmarn Belt Innovation fand am 23. und 24. März 2023 das Kick Off Event in Rødby und Nykobing Falster / Dänemark statt. Ziel ist es, grenzüberschreitende Wirtschaftskooperationen in der Grenzregion mit besonderem Fokus auf das Fehmarnbelt-Gebiet zu initiieren, voranzutreiben und zu verankern.

Fehmarn Belt Innovation Interreg Projekt

Die dänische Delegation bereitete uns ein herzliches Willkommen im Badehotel Hagues in Rodby. Nach einem kleinen Get Together am Nachmittag konnten sich die Projektteilnehmer:innen in persönlicher Runde beim gemeinsamen Abendessen kennenlernen.

Mit auf der Reise dabei waren das Technikzentrum Lübeck, die Lübecker Wirtschaftsförderung, das Fraunhofer Institut Lübeck, die TH Lübeck, TransMarTech aus Kiel, die Universität Roskilde und die größten Wirtschaftsförderungs-Organisationen in Dänemark, Erhvervshus Sjælland und Business Lolland-Falster und Danish Industry.

Am nächsten Vormittag ging es zunächst zum Femern Sund Belt Visitor Centre: Dort bekamen wir detaillierte Einblicke in das Bauprojekt des Fehmarn Belt Tunnels und dessen Bedeutung für die Infrastruktur beider Länder. Im Anschluss an die Führung durch das Besucherzentrum folgte ein Besuch der Aussichtsplattform in Rodbyhavn, um den Fortschritt der Tunnel-Baustelle zu Land und zu See zu besichtigen.

Im Jahr 2029 wird Norddeutschland über die Fehmarnbelt-Querung mit der Region Seeland verbunden. Dies wird uns sowohl mental als auch physisch näher zusammenbringen und Entwicklung und Wachstum mit sich führen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Menschen und Unternehmen in der Fehmarnbelt-Region kulturell, ökonomisch und beruflich über die dänisch-deutsche Grenze verbinden können.

Für die weiteren Programmpunkte brach die Gruppe auf nach Nykøbing Falster, um dort an Deck des Schiffes „Marittima“ die Projektkonferenz abzuhalten. Das Schiff ist an sich ein Teil der Erfolgsgeschichte des Vorgängerprojektes „German Danish Innvation“: So wurde es aus Deutschland „importiert“ und zur Restaurantlocation umgebaut.

Die Projektpartner werden in jedem ihrer Berufsfelder insgesamt 30 Unternehmen und 170 Studierende von beiden Seiten der Grenze zusammenbringen und fundierte Innovationskurse durchführen. Ziel ist es, bereits bestehende Technologien und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu optimieren und weiterzuentwickeln. Dabei kann es sich um alles handeln, von der verbesserten Steuerung von Unterwasserdrohnen (die für Offshore-Konstruktionen wie Offshore-Windparks eingesetzt werden können) bis hin zu einer verbesserten Methode zur Gewinnung von Proteinen aus Meeresalgen – Proteinen, die als Zutaten in Futtermitteln, Essen usw. verwendet werden können.