
Das Technikzentrum Lübeck (TZL) veranstaltet dieses Jahr erstmalig die Schulmeisterschaften im 3D-Druck für Mittel- und Oberstufen. Am 18.7.2024 treten im ÜBERGANGSHAUS (ehem. Karstadt Haus B)in der Lübecker Innenstadt Teams von zehn Schulen in einem Brückenbauwettbewerb gegeneinander an.
Die Aufgabe ist dabei technisch anspruchsvoll und kreativ zugleich: DieSchülerinnen und Schüler müssen eine Brücke konstruieren und diese selbst 3D-drucken. Live vor Publikum wird dann die Brücke zerstörend getestet, d.h. einer sogroßen Last ausgesetzt, bis die Brücke bricht. Preise können in gleich dreiKategorien gewonnen werden: Die Brücke mit der höchsten Tragkraft, der schönsteGesamtentwurf und die beste Präsentation werden von der sechsköpfigen Jury mitjeweils einem 3D-Drucker prämiert. Gefördert wird der Wettbewerb durch diePossehl Stiftung, die Haukohl Stiftung und MINT-Stiftung.
Aus Lübeck am Start sind Teams der Schulen Katharineum ,Schule-Tremser-Teich,Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, Baltic -Schule, Trave- Gymnasium, Oberschule zum Dom, Thomas Mann Schule, GGS St Jürgen und Willy-Brandt-Schule Schlutup.
Aus Geesthacht wird die Alfred-Nobel-Schule dabei sein.
Kreative und technische Kompetenzen fördern„Mit den TZL 3D-Druck Schulmeisterschaften möchten wir Lübecker Schülern undSchülerinnen auf spielerische Weise die Fertigungstechniken der Zukunftnahebringen und wegweisende technische Kompetenzen vermitteln. Unser Ziel istes, insbesondere junge Köpfe für die Welt der Innovation zu begeistern und so dieNachwuchsförderung in den MINT-Fächern voranzutreiben,“ fasst Dr. FrankSchröder-Oeynhausen, Geschäftsführer des Technikzentrum Lübeck, zusammen.
Eigenständige Problemlösung
Die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit des Technikzentrum Lübeck mit Schulen und Stiftungen bei verschiedenen Schulworkshops der TZL Akademie hat die Organisation dieses Events ermöglicht. Für die Schüler und Schülerinnen ist dieVorbereitungsphase bereits sehr spannend: In kleinen zwei- bis dreiköpfigen Teams widmen sie sich der Aufgabe und sollen die Aufgabe eingeständig lösen.Sie können dazu auch Material aus verschiedenen Quellen nutzen, wie z.B.Bibliotheken, Fachliteratur, Internet. Natürlich können sie auch Experten befragen.Allerdings gilt es alle Quellen und Personen, die bei der Entwicklung der Brücke geholfen haben, zu dokumentieren und in der Abschlusspräsentation beim Finale zu nennen. Die Lehrer und Lehrerinnen fungieren ausschließlich als Mentoren aber auch als Schiedsrichter, d.h. sie achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden.
Die Fachjury
Melanie Rüffer (Professorin im Bereich Architektur für Darstellen und Gestalten, TH Lübeck)
Frank Schröder -Oeynhausen(Geschäftsführer TZL)
Michael Haukohl (Vorstand Haukohl Stiftung)
Frank Rochlitzer (Vorstand MINT-Stiftung)
Carsten Groth (Vorstand Possehl-Stiftung)
Tim Rauert (Professor für Baustatik und Technische Mechanik, TH Lübeck)
Allgemeine Informationen zum Event
Wann: 18. Juli 2024 von 14 Uhr – 19Uhr
Wo:ÜBERGANGSHAU , Königstraße 54, 23552 Lübeck
