Bildungsregion Workshop: Kultur und Kreativität als Kompass für nachhaltige Räume
Wie können kulturelle und kreative Ansätze dazu beitragen, nachhaltige Lebens- und Lernräume zu gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der vierte Workshop des Teilziels „Sustainable Together“, der vom Technikzentrum Lübeck im Rahmen des Interreg Deutschland-Danmark Projekts Dannelsesregionen | Bildungsregion in der Kulturwerft Gollan organisiert wurde. Über 130 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Kulturschaffende aus Deutschland und Dänemark kamen in dem historischen Werftgebäude in Lübeck zusammen, um nachhaltige Lebens- und Lernräume inspiriert vom New European Bauhaus-Ansatz nicht nur zu diskutieren, sondern auch interaktiv zu erleben.
Den Auftakt gestaltete die Kulturwerft Gollan selbst. Thilo Gollan, Levka Helmke und Anke Bogdanski führten die Teilnehmenden in die Geschichte der Werft ein und gaben einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des gesamten Werftquartiers.
Anschließend stellte Oluf Valdemar Nielsen die Aktivitäten des Wednesday Club vor. Danach zeigte Künstlerin Inga Prasse anhand ihrer Kunstprojekte, von denen einige gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entstanden sind, wie kreativitätsbasierte Teilhabe gelingen kann.
Im Anschluss konnten die Schülerinnen, Schüler und Studierenden der Friedrich-List-Schule Lübeck, Emil-Possehl-Schule, Zealand – Sjællands Erhvervsakademi und des Køge Gymnasiums zwischen zwei Führungen wählen. Während eine Gruppe die Hallen und das Außengelände der Kulturwerft erkundete, ließ sich die andere von Anika Slawski von der Technische Hochschule Lübeck durch den Foto-Essay „Lübeck: Echos von gestern, Stimmen von heute“ führen. Der Foto-Essay entstand im Rahmen des deutsch-dänischen INTERREG-Projekts Fehmarn BELT Region Plan & Network Initiative.
Von der Werft aus ging es weiter Richtung Altstadt, mit einem Zwischenstopp auf der Wallhalbinsel. Dort gab Florian Hamer von der All We Shape gemeinnützige GmbH Einblicke in die Pläne und die Zukunft des alten Hafenschuppens Schuppen F.
Währenddessen hatten auch die Lehrkräfte die Gelegenheit, selbst kreativ zu werden. Gemeinsam mit Rasmus Petrussen von Zealand entwickelten sie in kurzer Zeit Konzepte für eine Pop-Up-Bühne. Die Ergebnisse präsentierten sie anschließend vor den Teilnehmenden und ließen diese durch Applaus bewerten.
Vielen Dank an alle Beteiligten, an die engagierten Teilnehmenden und an die Kulturwerft für die Gastfreundschaft und tolle Begleitung!








